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Pflegeversicherung

Das Pflegefallrisiko wird von den Bundesbürgern tendenziell unterschätzt und ignoriert; die Produktangebote der Anbieter, ob Krankenversicherer oder Lebensversicherer - lassen in mancherlei Hinsicht zu wünschen übrig. Fest steht, ohne private Eigenvorsorge in diesem Risikosegment kann die Deckungslücke im Pflegefall nicht geschlossen werden. Ohne grundlegende Reformen wird das System der sozialen oder gesetzlichen Pflegeversicherung in den kommenden Jahrzehnten zusammenbrechen. Zum 1.7.2008 ist das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz in Kraft getreten.
Die Reform der Pflegeversicherung zum 1.7.2008 veränderte die Strukturen der Pflege zu Gunsten der Pflegebedürftigen, der Angehörigen und Pflegenden. Die Leistungen wurden teilweise schrittweise geringfügig erhöht. Erstmals existiert jetzt ein Anspruch auf individuelle und umfassende Pflegeberatung. Pflegestützpunkte werden zudem eingerichtet. Es wird für eine bessere Transparenz in den Einrichtungen und besseres Qualitätsmanagement sowie Kontrolle der Pflegeheime und Pflegedienste gesorgt.
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Was genau ist eine Pflegeversicherung
In Deutschland wird die Anzahl der älteren Menschen ab 60 Jahren von 2005 bis 2030 um 8 Mio. auf 28,5 Mio. Bundesbürger steigen. Die Pflegeversicherung erbringt ab einem täglichen Hilfebedarf von 90 Minuten personelle Unterstützung. Grundvoraussetzung für eine Leistung ist die Anerkennung als Leistungsempfänger aufgrund Pflegebedarfs und eine entsprechende Eingruppierung in eine bestimmte Pflegestufe.
Pflegebedürftig sind Personen, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen bzw. seelischen Krankheit, oder einer Behinderung für regelmäßig wiederkehrende und gewöhnliche persönliche Verrichtungen des täglichen Lebens über eine Dauer von mindestens sechs Monaten in erheblichem Maße Hilfe benötigen. Die Reform der Pflegeversicherung vom 01.07.2008 hat erstmals in der 14-jährigen Geschichte der Pflegeversicherung zu einer Leistungserhöhung geführt. Insbesondere der Anspruch auf Pflegezeit und die Konsequenzen für Arbeitgeber sind hervorzuheben. Seit Einführung der Pflegepflichtversicherung im Jahr 1994 waren die Leistungen nicht mehr angepasst worden. Insofern bestand Nachholbedarf, der allerdings nur ansatzweise befriedigt wurde.

Welche Leistungen bietet die Pflegeversicherung
Die Leistungen der Pflegeversicherung werden in der Vorschrift des § 28 SGB XI deklaratorisch genannt. Die tatsächlichen Leistungsvoraussetzungen ergeben sich aus den jeweils nachfolgend aufgeführten Leistungen.
Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit und Pflege Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben, erhalten die jeweils zustehenden Leistungen zur Hälfte; dies gilt auch für den Wert von Sachleistungen.
Im Unterschied zu den Tarifen der Lebensversicherer sind die zugesicherten Pflegeleistungen in der Pflegeversicherung garantiert und von Überschüssen unabhängig. Leistungen der Pflegeversicherung sind:
Bildgrafik - Grüner Haken Pflegesachleistungen (§ 36 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Pflegegeld (§ 37 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Kombination von Geldleistungen und Sachleistungen (§ 38 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson (§ 39 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Pflegehilfsmittel und technische Hilfen (§ 40 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Tagespflege und Nachtpflege (§ 41 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Vollstationäre Pflege (§ 43 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Pflege in vollstationären Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen (§ 43a SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen (§ 44 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Zusätzliche Leistungen bei Pflegezeit (§ 44a SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen (§ 45 SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Zusätzliche Betreuungsleistungen (§ 45b SGB XI)
Bildgrafik - Grüner Haken Leistungen des Persönlichen Budgets nach § 17 SGB IX
Versicherte haben seit dem 01.01.2009 gegenüber ihrer Pflegekasse oder ihrem Versicherungsunternehmen Anspruch auf Pflegeberatung (§ 7a SGB XI).
Die Leistungen sind teilweise untereinander kombinierbar (teils Sachleistung, teils Geldleistung) und richten sich in ihrer Höhe nach den Pflegestufen. Diese werden bei der Feststellung der Pflegebedürftigkeit bestimmt. Zur Kombinationsleistung siehe Pflegesachleistung.
Bei der Erbringung von Leistungen arbeitet die Pflegeversicherung mit anderen Leistungsträgern zusammen, um Pflegebedürftigkeit möglichst zu vermeiden und um die Leistungen verschiedener Träger zu koordinieren. Zukünftig kommen die Pflegestützpunkte wie Pflegeberater verstärkt zum Einsatz. Sie sollen die Koordination von Möglichkeiten in der Pflege und von Leistungsansprüchen gegenüber den betreffenden Sozialleistungsträgern übernehmen.

Welche Unterschiede gibt es bei den Pflegestufen
Die Höhe der Leistung im Pflegefall unterteilt sich in den drei Pflegestufen
Bildgrafik - Grüner Haken Die Höhe der Leistung in der Pflegestufe I variiert zwischen 25, 30 und bis zu 50 Prozent der vereinbarten Leistung.
Bildgrafik - Grüner Haken In der Pflegestufe II werden anbieter- und tarifabhängig zwischen 50 und 75 Prozent geleistet.
Bildgrafik - Grüner Haken Die Leistung in der Pflegestufe III beträgt mindestens 75 Prozent, bei mehreren Versicherern 100 Prozent, teilweise nur bei vollstationärer Pflege.
Bildgrafik - Grüner Haken Pflegestufe I: Erheblich pflegebedürftig: Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität für wenigstens zwei Verrichtungen mindestens einmal täglich Hilfe benötigen.
Bildgrafik - Grüner Haken Pflegestufe II: Schwerpflegebedürftig: Zu dieser Pflegestufe zählen Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich der Hilfe bedürfen.
Bildgrafik - Grüner Haken Pflegestufe III: Schwerstpflegebedürftig: Zu dieser Pflegestufe zählen die Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr und auch nachts der Hilfe benötigen.

Entstehen Ihnen durch unseren Versicherungsvergleich Kosten
Nein, unser Versicherungsvergleich, die Erstellung von Angeboten, sowie die Beratung (falls von Ihnen gewünscht) für die Pflegeversicherung durch unseren Versicherungsmakler sind für Sie absolut kostenlos und unverbindlich. Sie sind zu keinerlei Gegenleistungen, oder Vertragsabschlüssen verpflichtet.

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Weitere nützliche Informationen zum Thema Pflegeversicherung



  • 1

    Allgemeine Informationen über die Pflegeversicherung

    Bildgrafik - Bild Nummer 135 Das am meisten unterschätzte Risiko im Alter dürfte nach wie vor das Pflegefallrisiko sein. SPV und PPV stellen jetzt und noch mehr in der Zukunft nur eine Grundsicherung dar, die maximal 50 Prozent, realistisch betrachtet in den nächsten Jahrzehnten nur noch ca. 30 Prozent der Versorgung übernehmen kann. Mit mehr sollte man nicht rechnen. Gründe für die sich verschlechternde Situation der Pflegepflichtversicherung sind insbesondere die steigende Zahl der Pflegebedürftigen bei zunehmender Alterung. Sobald das Einkommen diese Grenze übersteigt, berechnet sich der Beitrag von maximal diesem Grenzwert, und nicht mehr als Prozentsatz vom Gesamteinkommen. Der Beitrag wird für alle erhoben, die nach dem 31.12.1939 geboren worden sind und das 23. Lebensjahr vollendet haben. Rentner haben seit 1.4.2004 den Beitrag zur Pflegeversicherung allein zu tragen. Unterhaltsberechtigte Kinder und Ehegatten, deren monatliches Gesamteinkommen die Grenze für die Familienversicherung nicht übersteigt, sind in der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert. Privat versicherte Rentner zahlen ihren Beitrag vollständig selbst. Kinder sind beitragsfrei bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres mitversichert; sind sie nicht berufstätig, so gilt eine Verlängerung bis zum 23. Lebensjahr, befinden sie sich noch in der Ausbildung, gilt eine Verlängerung bis zum 25. Lebensjahr. Wehr- und Zivildienst verlängern die kostenfreie Mitversicherung um neun Monate. Für Studenten gilt ein Sondertarif. Der verminderte Beitrag für Ehegatten entspricht 150 Prozent des Höchstbeitrags, wobei für jeden Ehegatten 75 Prozent angesetzt werden.

  • 2

    Pflegeversicherung

    Bildgrafik - Bild Nummer 89 Für berücksichtigungsfähige Angehörige, Beamte, Versorgungsempfänger und Heilfürsorgeberechtigte wird ein geringerer Beitrag berücksichtigt. Arbeitgeber zahlen wie in der gesetzlichen Pflege Pflichtversicherung einen Zuschuss von maximal 50 Prozent des tatsächlichen Beitrags. Der Leistungsumfang von SPV und PPV (Pflegeversicherung) ist gesetzlich geregelt und weitgehend identisch. Als Konsequenz der oben geschilderten Problematik empfiehlt das DIA z.B. die Möglichkeit, den Beitragssatz auf 1,7 Prozent zu reduzieren. Teilweise orientieren sich Versicherer an der Einstufung des SGB inhaltlich vollständig und identisch. Es werden dann auch keine zusätzlichen Prüfungen im Leistungsfall vorgenommen. Die Pflegeversicherung zahlt dann, wenn der Versicherte auf der Grundlage der Gutachter der Krankenkassen beziehungsweise des medizinischen Dienstes Medic Proof bei den privaten Krankenversicherern nach § 15 SGB XI eine Pflegestufenfestlegung erhielt. Teilweise wird als Bewertungsmaßstab für die Einstufung des Pflegefalls benutzt. Bei mehreren Versicherern reicht es aus, wenn der MDK beziehungsweise bei Privatversicherten Medicproof feststellt, dass eine Pflegebedürftigkeit besteht. Leistungspflicht besteht dann, wenn die SPV oder PPV leistet. Damit wird eine zusätzliche medizinische Untersuchung vermieden. Die anerkannte Pflegestufe sollte vom Krankenversicherer übernommen werden. Auch nach Beginn der Leistung sollten die ärztlichen Ergebnisse der SPV maßgebend sein, d.h. es sollte keine zusätzlichen Untersuchungen, keine Warte- oder Karenzzeiten geben.

  • 3

    Pflegeversicherung

    Bildgrafik - Bild Nummer 103 Wartezeiten bedeuten, dass erst nach Ablauf einer bestimmten Frist der Versicherungsschutz beginnt. Einige Krankenversicherer verzichten generell auf Wartezeiten, andere wiederum z.T. nur dann, wenn der Pflegefall aufgrund eines Unfalls eintritt. Andere wiederum legen drei Jahre Wartezeit zugrunde, auch bei Leistungsverbesserungen aufgrund einer regelmäßigen Leistungsanpassung. Eine ganze Reihe von Tarifen sieht noch Karenzzeiten vor. Der Versicherer zahlt das vertraglich vereinbarte Tagegeld. Ab dem Tag der ärztlichen Feststellung der Pflegebedürftigkeit (oder der Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III), wenn dem Versicherer spätestens am 42. Tag nach der Feststellung ein Nachweis über die Pflegebedürftigkeit vorliegt. Die Vereinbarung einer längeren Karenzzeit kann sich beitragssenkend auswirken. Einzelne Pflegeversicherung legen eine Karenzzeit von 91 Tagen zugrunde. Bei der Pflegetagegeldversicherung wird das vereinbarte Tagegeld in Abhängigkeit von der Pflegeintensität und gemessen anhand der Einstufung nach SGB oder ADL gezahlt. Angeboten werden i.d.R. Tagegelder von bis zu 100 EUR pro Tag, so dass daraus bei 30 Kalendertagen eine Leistung von maximal 3.000 EUR resultiert. Im Durchschnitt betragen die vereinbarten Tagegeldhöhen 50 bis 80 EUR pro Tag. Wozu das Tagegeld verwendet wird, bleibt den Versicherten überlassen. Es ist dadurch flexibel einsetzbar, was z.B. bei der Pflegekostenversicherung nicht gegeben wäre. Die Pflegetagegeldversicherung gilt immer mehr als die klassische Form der Pflegerisikoabsicherung.

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    Tipps und Infos für die Pflegeversicherung

    Bildgrafik - Bild Nummer 101 Einzelne Tarife der Pflegeversicherung bieten sogar die weitere Dynamisierung nach Eintritt des Pflegefalles mit Abstand von drei Jahren an. Bei anderen Versicherern muss die Anpassung zusätzlich beantragt werden oder sie kann grundsätzlich erfolgen. Teilweise wird auch eine planmäßige Anpassung in einem zeitlichen Abstand von drei oder fünf Jahren um 10 Prozent des letzten versicherten Tagegeldes vorgesehen. Einige Anbieter sehen eine Option auf Höherversicherung vor, ohne Gesundheitsprüfung und zum Ausgleich von Kostensteigerungen. Teilweise übernehmen die Anbieter im Gegensatz zur SPV keine Kosten für technische Hilfsmittel wie z.B. verstellbare Pflegebetten. Während bisher Demenz aufgrund der Koppelung an die Pflegestufeneinteilung der Pflegeversicherung fast nie abgedeckt wurde, ist zu erwarten, dass durch die Einbeziehung von Demenzkranken (insbes. Alzheimer) zukünftig eine bessere Leistungsaussage getroffen werden kann. Bisher wurde von Versicherern keine Kostenübernahme für zusätzliche Betreuungsleistungen bei erheblichem Betreuungsbedarf. Vorerkrankungen und Beeinträchtigungen führen ansonsten zu Zuschlägen oder der Unversicherbarkeit. Die meisten Versicherer versichern gar nicht mehr ab dem 65. Lebensjahr. Üblich ist eine Laufzeit des «Pflegeversicherung»svertrages von zunächst einem oder drei Versicherungsjahren mit einer sich anschließenden stillschweigenden Verlängerung von Jahr zu Jahr bis zur Vertragskündigung. Einzelne Tarife sehen eine Zusatzleistung vor. Bei einer Härtefallregelung wird ein Bonus von 50 Prozent auf das vereinbarte Tagegeld gezahlt.

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    Mehr zum Thema Pflegeversicherung

    Bildgrafik - Bild Nummer 144 Da die meisten Pflegerententarife neben der eigentlichen Pflegerente weitere Leistungskomponenten beinhalten wie eine Rentenversicherung mit Altersrentenleistung, sind die Beiträge in aller Regel höher als bei reinen Risiko Pflegeversicherung Tarifen. Die jährliche Pflegerente kann maximal 36 Prozent der Versicherungssumme der Hauptversicherung betragen oder ca. 3.600 EUR maximale Höchstrente mit Pflegerentenleistungen zwischen durchschnittlich 1.000 bis 2.000 EUR Monatspflegerente. Aufstockung der SPV-Leistungen um einen bestimmten Prozentsatz oder Tagessatz. Leistet die SPV wenig, dann zahlt auch der private Krankenversicherer wenig. Die Höhe der Leistung ist fast immer gedeckelt und die Koppelung an den Kassensatz kann nachteilig wirken. Verringert nämlich die SPV künftig ihre Leistung, dann sinken auch die Zuschüsse der Pflegekostenversicherung. Einzelne Versicherer wie ARAG und Continentale stocken die Grundleistung auf 100 und 200 Prozent auf. Die Pflegerentenzusatzversicherung kann zur Rentenversicherung, fondsgebundenen Rentenversicherung, Lebensversicherung, Risikolebensversicherung und gekoppelt mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vereinbart werden. Die neueste Kombinationsmöglichkeit ist die sog. kostenlose Pflegeversicherung in Kombination mit einer klassischen Rentenversicherung, deren Auszahlung nach dem 60. und bis zum 80. Lebensjahr erfolgt oder zusammen mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung, deren Abrufphase zwischen dem 60. und 85. Lebensjahr liegt.

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    Allgemeines rund um die Pflegeversicherung

    Bildgrafik - Bild Nummer 146 Das Höchsteintrittsalter für die Pflegeversicherung liegt bei den Pflegerententarifen i.d.R. beim 70., 74. oder 75. bzw. 80. Lebensjahr. Ein Höchsteintrittsalter wird für die Pflegerentenzusatzversicherung nicht vorgesehen. Bei der Pflegerentenzusatzversicherung endet die Beitragszahlung mit der Hauptversicherung, beispielsweise ab dem 60. oder 65. Lebensjahr. Der Versicherungsschutz gegen das Pflegefallrisiko besteht hingegen weiter fort. Es liegt dann eine sog. lebenslange Pflegerentenzusatzversicherung vor. Die Private Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung, der alle mit Allgemeinen Krankenhausleistungen versicherten Mitglieder der Privaten Krankenversicherung angehören, unter anderem auch Beamte (mit dem entsprechenden Anteil, den die Beihilfe nicht trägt) sowie Berechtigte der freien Heilfürsorge. Die Leistungen müssen denen der Sozialen Pflegeversicherung vergleichbar sein. Für Leistungsansprüche gilt eine besondere Wartezeit von fünf Jahren. Die Beiträge werden abhängig vom Eintrittsalter, nicht aber vom Geschlecht berechnet. In der Sozialen Pflegeversicherung kann alternativ zur Sachleistung ein Pflegegeld oder eine Kombination aus beiden Leistungsarten beansprucht werden. In der Privaten Pflegeversicherung ist die Geldleistung der Regelfall. Das Pflegegeld wird für die häusliche Pflege gezahlt, die entweder Angehörige oder vom Pflegebedürftigen selbst eingesetzte Pflegedienste erbringen. Es wird je nach Pflegestufe bis zu folgender Höhe erbracht: Pflegestufe I: bis zu 215 EUR, Pflegestufe II: bis zu 420 EUR, Pflegestufe III: bis zu 685 EUR.

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